21. November 2009

Projekt Hörsturz Runde 8 (Das Bundesliga-Special!)

Und wieder einmal sind 2 Wochen rum, und wieder stehe ich hier und bewerte eine neue Runde des Projekt Hörsturzes. Runde 8! Diesmal ein kleines Fußball-Bundesliga-Special: Ich vergleiche alle aufgeführten Songs mit Vereinen aus dem Oberhaus des Fußballs; Uninteressierte lassen den letzten Satz einer Bewertung einfach weg.

Zur neuen Runde muss ich sagen, dass die Zusammenstellung wie immer sehr genreübergreifend ausfällt; Metallica und (zum ersten Mal!) mein vorgeschlagener Song von Dalriada ziehen die Runde sicher in höhere Werungsregionen.

Hier kurz nochmal die Regeln für alle zufällig neu Hinzugekommenen:
Alle 2 Wochen werden 5 Songs bewertet, die zuvor von den Teilnehmern vorgeschlagen und im Zufallsprinzip ausgewählt wurden. Zur Anwendung kommt ein 5 Sternchen-System. Die Auswertung erfolgt beim Master of Projekt Hörsturz auf blog.freeqnet.de.

In '… And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Intro: A Song Of Fire And Wine/ Stand In Silence' passiert bis zur Minute 1:40 recht wenig, dann legt '… And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Intro: A Song Of Fire And Wine/ Stand In Silence' schön griffig knackig mit einem catchy Riff los. Die 'Pause' in der Mitte passt recht gut... Der Gesang erinnert mich aber leider zu sehr an 'My Chemical Romance', was nochmal einen halben Bewertungs-Punkt kostet. '… And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Intro: A Song Of Fire And Wine/ Stand In Silence' ist (zusammengenommen mit dem Bandnamen) sogar länger als mein bisheriger Rekordhalter 'A Stupid Prick Gets Chased by the Police and Loses His Slut Girlfriend' von 'Mogwai', was schon was heißen will. '… And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Intro: A Song Of Fire And Wine/ Stand In Silence' erhält damit insgesamt immer noch gute 3,5 Punkte (Und ich nebenbei noch meinen längsten Blogeintrag, wenn ich so weitermache.). Wäre in der Bundesliga ganz klar ein FSV Mainz. Irgendwie sympatisch, aber für ganz oben reichts nicht.
Hach. Dudelt so dahin, wie so ganz viele Songs. Die Ansätze sind ja da, um ein guten Song zu produzieren: Eine Gitarre die irgendwie hinschrammelt, ganz okaye Stimme, und nen relativ catchy Bass im Hintergrund. Nur... wird das nicht optimal gemischt. Alles war schon mal da, alles schon mal gehört, noch dazu unspektakulär von vorne bis hinten. Gibt 2 Punkte. In der Bundesliga ganz klar ein SC Freiburg. Graue Maus, und irgendwie ganz ok. Würde aber keiner vermissen.
Ich muss schon wieder mit einem Hach anfangen. Ich wiederhole nochmal von gerade eben: 'Alles war schon mal da, alles schon mal gehört, noch dazu unspektakulär von vorne bis hinten.' Gilt genauso für diesen Song, nur gibt es meinem Geschmack nach nicht mal die guten Ansätze, die dem Song zuvor noch so'n 'Mittel' eingebracht haben. Hach. Naja, ich gebe mal 1,5 Punkte. In der Bundesliga ganz klar ein Vfl Bochum. Graue Maus, und irgendwie ganz ok. Würde aber keiner vermissen.
Jawoll! Brauch ich mir gar nicht anzuhören, kenn ich quasi schon auswendig! Eines meiner all time Lieblingslieder, und... wow. Es gibt nichts zu meckern, quasi perfekt. Glatte 5 Punkte. In der Bundesliga ganz klar ein Werder Bremen. Richtig schön anzusehen, auch international sehr erfolgreich, eine Bereicherung.
Was soll man dazu sagen? Wunderschöner Song, von einer Band die mir schon seit einigen Jahren auf meinem MP3-Player Freude bereitet. Ja, ich gebe zu, die Gesangleistung ist im befriedigenden Bereich einzuordnen, aber die Musik! Die Musik! Die Geige spielt eine Klasse Melodie, der Refrain ist so wie er sein soll, der 'Solo'-Gesangspart zum Ende hin und die dazugehörige Melodie gibt mir doch immer noch etwas Gänsehaut. Es fällt mir sehr schwer unvoreingenommen zu sein, trotzdem muss ich dem Song 5 Punkte geben. In der Bundesliga ganz klar ein 1899 Hoffenheim. Überraschungstruppe. Kommt aus einer fast unbewohnten Gegend, spielt trotzdem schon fast wie die ganz Großen. Nur das mit dem Geld, das ist so eine Sache.

Nächstes Mal wird es eine Geburtstags-Spezial-Runde geben, bei der BeetFreeQ alle unsere Vorschläge bewerten wird. Mein Vorschlag ist Primordial - Gallows Hymn. Viel Spaß damit!

7. November 2009

Projekt Hörsturz Runde 7 (Kurz aber oho!)

Aus Zeitmangel hier noch schnell meine Bewertungen samt Mini-Begründung für das Projekt Hörsturz Runde 7!

Aber kurz nochmal die Regeln für alle zufällig neu Hinzugekommenen:
Alle 2 Wochen werden 5 Songs bewertet, die zuvor von den Teilnehmern vorgeschlagen und im Zufallsprinzip ausgewählt wurden. Zur Anwendung kommt ein 5 Sternchen-System. Die Auswertung erfolgt beim Master of Projekt Hörsturz auf blog.freeqnet.de.

Und los gehts!

Ganz ok. Klingt nach Chevelle und minimal Linkin Park. Kann man sich anhören. Radiosong. 3 von 5 Punkten.
Naja. Beginn so nichtssagend. Rest so lala. Zwar rockig, aber eher langweilig. 2 von 5 Punkten. 

Mit Reinhard Mey kannste mich ja normalerweise jagen. Tja, die Aussage des Songs ist nicht schlecht. Bisschen altbacken. Insgesamt nicht so gut wie der vorige Song, deshalb 1,5 von 5 Punkten.

Stark britischer Akzent ist wohl neurdings in Mode. Ach. Hier passiert nichts. Auch das... Gitarren...solo... rettet nicht viel. Das Nanananana verschlimmerts. Nicht nervig, aber weit von gut entfernt. 2 von 5 Punkten. 

Klingt. Fällt mir jetzt als einziges ein. Zu Konfus. Experimental. Metaphorisch. Enya auf LSD. Wäre es ein Gemälde, wäre es bunt. Nicht schön, aber bunt. 2,5 von 5 Punkten.

Mein Vorschlag für die nächsten beiden Male:
Dalriada - Búscsúzó. Etwas mehr Internationalität ist sicher nicht verkehrt, erst Recht so ein schönes und fröhliches Lied wie von meinen Lieblingsungarn Dalriada.

    3. November 2009

    Kurz und knackig!

    Ich weiß, ich weiß, ich vernachlässige euch da draußen. Ich habe aber im Gegensatz zum armen Kollegen Ini keine äußerlichen Schmerzen die mein Bloggen verhindern, sondern einfach keine Zeit. Der Google-Reader zeigt permanent 1000+ Einträge an, und selbst das Eliminieren von 887 Heise News und löschen des selbigen Feeds hat nicht geholfen. Ja, das Studium packt einen einfach, saugt einen aus wie eine Spinne ihre Beute und lässt nur die leb-, kreativ- und mutlose Hülle zurück.

    Dabei gäbe es ja einiges zu berichten. Mitte November ist hier in Leipzig eine große Studentendemo zur Hochschulrektorenkonferenz (a.k.a. HRK, nicht zu verwechseln mit HRR - Heiliges Römisches Reich, oder DRK - Deutsches Rotes Kreuz, oder RRK - Regenrückhaltekanal) anberaumt, dass sicherlich zu einem großen Menschenauflauf (Mhhhhh, Auflauf!) führen wird.

    Ich strebe langsam aber sicher meinem 28. Lebensprozent (wer mag, darf mein Lebensalter berechnen, meine Lebenserwartung soll so bei ca. 77,63568 Jahren liegen, hab' ich mir sagen lassen) zu, normalerweise die Blütezeit von Kreativität und Gesundheit. Und bei mir stehen die beiden wohl so in Relation, dass bei 100% Gesundheit 0% Kreativität herauskommt. Quasi meine persönliche Heisenbergsche Unschärferelation der Kreativität. Also die Alphsche Unschärferelation. Werde ich morgen in der Science Today postulieren.

    Wie dem auch sei, die Alphsche Unschärferelation ist deshalb so ungünstig für mich, weil ich derzeit soo gesund bin, dass selbst die Schweinegrippe Angst hat sich mit mir anzustecken. Schlimm. Andere sollten sich mit mir Impfen lassen, um gegen die Schweinegrippe immun zu werden. Ich habe auch weniger Nebenwirkungen als der neue mit Adjuvanzien versetzte Impfstoff.

    Hach, zu dem Thema könnte ich auch seitenlange Abhandlungen schreiben. Die Betonung leigt auf könnte.

    Denn gerade ruft mich Tante Chemie, allgemeine und anorganische, in ihre Arme, gefolgt von der Hure Mathe, die mich und mein Gehirn vergewaltigen will. Und dann wundert ihr euch noch, warum ich so wenig schreibe?

    2. November 2009

    Fuckbuddies

    Hach. Schon absurd witzig, allerdings ist man selber schuld so verarscht zu werden, wenn man solche Steilvorlagen liefert wie dieses Pärchen.


    (via @maltewelding)

    25. Oktober 2009

    Nothing is Unusual

    Einen 'Guten Morgen' mit Meshuggah zu wünschen ist zwar etwas unusual, aber das abnormal ist ja das neue Gewöhnlich. Per neuer Definition meinerseits.

    Hier also Meshuggah mit Stengah, vom für mich immer noch besten Album der Band, 'Nothing'.

    23. Oktober 2009

    Seminarleiter des Grauens

    So, die Uni läuft seit gut 2 Wochen, und ich bin schon im Stress. Zumindest teilweise. Alles läuft, alles gut. Das Einzige was stören könnte ist einer meiner Seminarleiter, zugleich auch noch Praktikumsaufsicht. Der Herr kommt rein, und man sieht, der Mann hat KEINEN Bock. Also, wirklich. Sitzt bis das Seminar nach Stundenplan anfängt vor uns herum, streicht sich alle 30 Sekunden mit fast schmerzverzerrtem Gesicht über die Haare. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie sich in seinem Kopf die Wörter 'scheiß Job' und 'den nächsten der zu spät kommt mach ich zur Sau' in midsommernachtsartiger Trautsamkeit zusammenfinden. Auch Psychospielchen sind sehr beliebt: Eine falsche Antwort auf seine Frage hat nicht etwa Geschrei und Gebrüll zur Folge wie man es richtigerweise abgeleitet annehmen könnte. Nein, dieser Mann wendet Psychotricks an: Nachdem die falsche Antwort seine Synapsen im Gehirn erreicht und die grauen Zellen diese verarbeitet haben, streicht er sich mit der bloßen Handfläche das Gesicht von oben bis unten herunter, als wenn gerade jemand sein Lieblingshaustier vor seinen Augen geschlachtet, und die Eingeweide verbrannt hätte. Ich übertreibe nicht. Wirklich.

    Mittlerweile sagt einfach niemand mehr IRGENDETWAS, außer er oder sie ist sich zu 10 hoch 30 Prozent sicher, das Richtige zu sagen.

    Aber, und jetzt kommt das eigentlich Erschreckende: In den wenigen Momenten der Stille ist mir der Typ tatsächlich etwas sympatisch.

    17. Oktober 2009

    Wetterkapriolen

    Der Ausblick aus meiner Wohnung wurde gestern durch tiefhängende Wolken verhüllt. Die Stimmung war aufgeladen explosiv, was später auch bestätigt wurde. Donner, Blitz und Hagel bescherten mir Minuten später Alpträume vom nahenden Weltuntergang.

    Nur wenige Minuten später zeigte sich Mutter Natur allerdings wieder von ihrer friedvollen Seite, und zauberte einen wunderschönen Regenbogen zwischen Himmel und Erde.

    Der ursprüngliche Regenbogen verlängerte sich immer mehr, einige Minuten später kam sogar ein zweiter dazu. Etwas besonders war, dass der Ausblick mehr als 15 Minuten erhalten blieb.

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